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Alkoholiker: 25 Fragen – 25 Antworten

Du beschäftigst Dich mit dem Thema Alkohol? Eventuell bist Du Dir nicht sicher, ob Du selbst schon ein Alkoholproblem hast? Möglicherweise bist Du auch der Partner, bzw. die Partnerin eines Alkoholikers? Ganz bestimmt hast Du Fragen. Warum, wieso, weshalb ist es so, wie es ist? Wir wollen versuchen, Dir auf die häufigsten Fragen Antworten zu geben.

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Die Frage nach dem „Wie“

Alkoholiker – Wie schnell?

Wie schnell wird man zum Alkoholiker? Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Wie bei allem kommt es auch hier auf die körperliche Verfassung an. Manch einer verträgt sehr viel Alkohol, ohne eine Abhängigkeit zu entwickeln. Einem anderen gibt das Gefühl, das Alkohol einem nun einmal liefert, so viel, dass er, bzw. sie sich sehr schnell daran gewöhnt und das Gefühl nicht mehr missen will. Das ist ein astreiner Weg in die Alkoholsucht.

Sobald nahezu täglich Alkohol konsumiert wird, oder sich der Alkoholiker sein Leben ohne Alkohol nicht mehr vorstellen mag, sobald er oder sie die Flaschen versteckt, sobald die ersten Ausfallerscheinungen auftreten – spätestens dann solltest Du hellwach sein! Denn dann beginnt bereits der Alkoholmissbrauch.

Wie Alkoholiker helfen?

Schwierig! Denn der Alkoholiker muss selbst einsehen, dass er ein Problem hat. Tut er dies nicht, ergibt Hilfe von außen kaum Sinn. Niemand kann einen anderen Menschen zwingen, sich Hilfe zu holen. So lange keine Einsicht herrscht, hat jeglicher Versuch kaum einen Wert. Versuche dennoch mit Deinem Freund oder Partner zu sprechen. Sprich ihn ganz unverblümt darauf an, was Dir an ihm auffällt. Sieht er es genau so, besteht eine Chance, das Alkoholproblem schnell zu beheben. Nämlich dadurch, dass sich der Abhängige Hilfe sucht. Zunächst sollte der erste Weg zum Hausarzt führen. Ist er oder sie aber uneinsichtig, hast Du schlechte Karten. Einzig ein medizinischer Notfall (der „Tiefpunkt“, der für Alkoholiker oft zum Nachdenken führt) kann dann Abhilfe schaffen.

Wie Alkoholiker zum Entzug überzeugen?

Du wirst kaum eine Möglichkeit haben, einen Alkoholiker davon zu überzeugen, dass er Alkoholiker ist, solange er oder sie das selbst nicht einsieht. Auch „einweisen“ geht nicht, ohne das Einverständnis des Betroffenen. Ausnahme: Ein medizinischer Notfall.

Du kannst Dich letztendlich nur auf Deinen gesunden Menschenverstand verlassen und versuchen, Deinen Freund oder Partner behutsam auf sein Problem hinzuweisen. Nicht mit Vorwürfen, sondern behutsam und mit viel Geduld. Dränge einen Alkoholkranken niemals dazu, ab sofort nichts mehr zu trinken. Ein „kalter Entzug“ ist lebensgefährlich!

Tipp:
Frag’ die Profis! Es gibt in jeder Stadt nicht nur Anlaufstellen für Alkoholiker, sondern auch für deren Angehörige. Google nach „Suchtberatung Angehörige Stadt“, wobei „Stadt“ für Deinen Wohnort steht. Hol’ Dir einen Termin und lasse Dich beraten. Aber streite Dich bis dahin nicht mit dem Alkoholiker – er wird es nicht verstehen. Es ist und es bleibt eine Krankheit. Du machst ja auch niemandem Vorwürfe, weil er Krebs hat…

Wie lange dauert der Entzug?

3 bis 10 Tage. Je nachdem, wie viel und wie lange Alkohol konsumiert wurde. Der eigentliche körperliche Entzug, die Alkoholentgiftung, geht relativ schnell. Aber an den Entzug schließt sich die Alkoholentwöhnung an. Diese kann mehrere Monate dauern. Die Krankenkasse, bzw. die Rentenversicherung ist der Kostenträger dafür.

Wie Alkoholiker unterstützen?

Deine beste Unterstützung zeigst Du den Abhängigen, indem Du Ruhe bewahrst und ihm keine Vorwürfe an den Kopf knallst. Er, bzw. sie ist krank, so bitter und unwirklich sich das für Dich anhören mag. Die beste Unterstützung gibst Du ihm oder ihr, indem Du an seiner/ihrer Seite stehst und besonnen bleibst. Suche eine Suchtberatungsstelle in Deiner Stadt und vereinbare einen Termin für Angehörige. Hör’ Dir an, was die Mitarbeiter Dir sagen und befolge deren Rat.

Wie schadet Alkohol?

Alkohol wirkt auf das Gehirn und nahezu alle anderen Organe im Körper. Allen voran ist es die Leber, die Schaden nehmen kann. Denn sie ist dafür verantwortlich, Gifte im Körper abzubauen. Muss sie das in einem viel zu hohen Maße tun, kann eine Fettleber der Folge sein. Auch die Verhärtung der Leber ist möglich. Mediziner sprechen von einer Leberzirrhose, wenn die Leber schrumpft.

Im Gehirn sinkt bei Alkoholmissbrauch die Gedächtnisleistung und die Konzentrationsfähigkeit.
Weitere Erkrankungen durch Alkoholmissbrauch:

  • Krebserkrankungen (Leber, Mundhöhle, Rachen, Speiseröhre, Darm, Brust)
  • Herzmuskel-Erkrankungen, zu hoher Blutdruck
  • Schäden an der Bauchspeicheldrüse und der Magenschleimhaut
  • Potenzsstörungen, sexuelle Unlust
  • Persönlichkeitsveränderungen, psychische Verhaltensstörungen
  • Übergewicht

Hier findest Du eine detaillierte Auflistung der Folgen durch Alkoholsucht.

Die Frage nach dem „Warum“

Warum macht Alkohol süchtig?

Alkoholsucht: Abhängige können sich helfen lassen.

Ausweglos? Nicht, wenn man sich helfen lässt. Alkoholabhängigkeit ist behandelbar.

Alkohol setzt in unserem Körper Endorphine, also Glückshormone, frei. Klar, dass man das Gefühl genießt und möglichst bald wieder haben möchte. Ist man erst einmal in diesem Kreislauf gefangen, gibt es kaum mehr ein Zurück. Denn der Körper verlangt immer heftiger nach der Droge Alkohol. Verwehrt man in diesem Stadium dem Körper den Alkohol, kann es zu heftigen Entzugserscheinungen kommen, die lebensbedrohlich sein können. Der Körper ist abhängig. Hier hilft nur eine Entgiftung und eine anschließende Therapie.

Warum bekommt man von Alkohol Kopfschmerzen?

Das liegt daran, dass der Alkohol dem Körper Flüssigkeit entzieht, bzw. wir mehr Flüssigkeit ausscheiden. Wir dehydrieren. Dadurch sind die Blutgefäße im Kopf beeinträchtigt, die Durchblutung ist nicht mehr ausreichend gewährleistet. Die Folge: Kopfschmerzen. Der berühmte Kater hat uns erwischt. Das Wort „Kater“ kommt übrigens vom Wort „Katarrh“. So wurden früher Erkältungen und Halsentzündungen genannt. Die Symptome waren ähnlich.

Warum lügen Alkoholiker?

Viele Alkoholiker lügen, weil sie ihren Konsum nicht mehr unter Kontrolle haben. Selbstvorwürfe, Scham und Schuldgefühle plagen sie. Der Abhängige versucht, den unangenehmen Gefühlen zu entgehen, indem er sie „klein redet“, bagatellisiert. Da kommen ihm auch Lügen Recht. Hauptsache, der Konsum kann ungestört und in vollem Umfang weiter gehen. Du als Partner solltest hier mit Verständnis reagieren und nicht mit Vorwürfen. Dein Partner braucht Hilfe. Und Du auch, denn alleine kannst Du das Problem in der Regel nicht lösen. Schaue Dich nach einer Suchtberatungsstelle in Deiner Nähe um und lasse Dich dort beraten.

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Warum zittern Alkoholiker?

Zittern gehört zu den typischen Entzugserscheinungen bei Alkoholikern. Sobald der „Pegel“ sinkt, meldet der Körper seine Bedürfnisse. Er verlangt nach Nachschub. Das tut er zum Beispiel, indem er zittert. Aber auch Schwitzen, Übelkeit und Kreislaufbeschwerden gehören zu den Entzugssymptomen.

Warum ist Alkohol schlecht für Muskelaufbau?

Alkohol senkt den Testosteronspiegel. Dieses Hormon ist aber an muskelaufbauenden Prozessen beteiligt. Außerdem hemmt Alkohol die Aufnahme zum Beispiel von Kalium. Die Glykogenspeicher werden also nicht mehr ausreichend aufgefüllt. Die Folge: Der Körper kann sich nicht mehr richtig regenerieren.

Durch Alkohol wird auch das Stresshormon Cortisol vermehrt ausgeschüttet. Dieses wirkt aber muskelabbauend. Das Gegenteil dessen, was Du erreichen willst, tritt also ein. Hier gibt es weitere Infos.

Warum Alkohol nicht mit Energy-Drinks mischen?

Der Mix aus Alkohol und Energy-Drinks kann zu Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck und Dehydrierung führen. Durch die aufputschende Wirkung der Energy-Drinks merkt man auch häufig die Wirkung des Alkohols nicht mehr. Man fühlt sich fit und nüchtern, obwohl der Alkohol schon längst für einige Promille gesorgt hat.

Warum dürfen Alkoholiker nie mehr trinken?

Alkoholsucht ist behandelbar.

Ausweglos und ohne Hoffnung? Bei Alkoholproblemen gibt es Hilfe.

Das hat mit dem Suchtgedächtnis zu tun. Zwar können Abhängige von ihrer Droge los kommen, aber im Hinterkopf werden sie ein Leben lang das Gefühl mit sich herumtragen, wie es war, betrunken zu sein. Ein schönes Gefühl für viele. Sorgen werden vergessen, man wurde ausgelassener, fröhlicher und enthemmter. Denn in Maßen genossen, kann Alkohol ja auch eine Bereicherung sein.

Trinkt der Abhängige also irgendwann wieder auch nur einen Schluck Alkohol, wird sich das Suchtgedächtnis melden und nach mehr verlangen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Alkoholiker wieder in alte Fahrwasser gerät und wieder an der Flasche hängt. Denn bald wird sich der Kontrollverlust wieder melden und dafür sorgen, dass es nicht bei nur einem Glas bleibt. Der Alkoholiker trinkt wieder. Kontrolliertes Trinken ist für einen Abhängigen nicht möglich!

Warum sehen Alkoholiker nicht ein, dass sie abhängig sind?

Für Alkoholiker ist der Konsum des Suchtmittels ein Zwang. Sie trinken nicht mehr aus purem Genuss, sondern aus purem Zwang. Ihre Psyche und ihr Körper verlangt nach der Droge Alkohol. Das Reduzieren des Suchtmittels ist für einen Abhängigen kaum möglich. Manchmal schaffen es Alkoholiker sogar über einen gewissen Zeitraum nichts mehr zu trinken. Das bestärkt sie in der Ansicht, sie seien gar nicht abhängig. Der nächste Rückfall ist jedoch vorprogrammiert. Dadurch macht sich beim Alkoholiker Frust breit – der Teufelskreis geht weiter.

Die Frage nach dem „Was“

Was richtet Alkohol an?

Im Körper: Alkohol schädigt Gehirn und Organe. Alkohol macht hochgradig abhängig und verändert Dein Wesen. Einige Erkrankungen, die auf zu hohen Alkoholkonsum zurückzuführen sind:

  • Leberschäden
  • Polyneuropathie
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung
  • Krebs
  • Diabetes
  • Depression

Diese Liste ist nicht vollständig. Es gibt noch zahlreiche weitere Erkrankungen, die in Verbindung mit Alkoholsucht stehen.

In der Beziehung: Alkohol kann Beziehungen zerstören! Das liegt daran, dass der Konsum irgendwann wichtiger zu sein scheint, als das Zwischenmenschliche. Das gilt übrigens nicht nur für Beziehungen, sondern für alle anderen sozialen Kontakte. Alkoholiker ziehen sich zum Trinken gerne zurück und vereinsamen früher oder später.

Was macht Alkohol mit der Haut?

Alkohol lässt Dich alt aussehen. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn das Nervengift weitet die Blutgefäße. Dadurch wird Deine Haut stärker durchblutet, wird rot und schwitzt schneller. Im Laufe der Zeit bilden sich auch rote Äderchen. Gerade im Gesicht ist das sehr auffallend und wird im Volksmund gerne „Säufernase“ genannt.

Alkohol trocknet uns aus. Das gilt in besonderem Maße für die Haut. Sie verliert an Spannkraft und ist weniger elastisch. Durch den Flüssigkeitsmangel bilden sich Falten. Ab einem gewissen Zeitpunkt schwillt das Gesicht an und wirkt aufgedunsen.

Entzündungen heilen schlechter, die Haut juckt und schuppt. Die Wahrscheinlichkeit, an einer Hautkrankheit zu erkranken, steigt.

Alkoholiker verlieren mehr Haare, als gesunde Menschen.

Die Talgproduktion nimmt bei Abhängigen zu. Dadurch bilden sich Pickel und Mitesser.

Fett lagert sich unter der Haut ein. Das liegt daran, weil der Abbau des Alkohols für unseren Körper höchste Priorität hat. Dadurch werden andere Stoffwechselvorgänge zurück gestellt. Die Verbrennung von Fett wird verlangsamt und die überschüssige Energie wird in den Fettzellen gespeichert.

Was passiert bei wie viel Promille?

Ab 0,3 Promille:

  • die Sehleistung vermindert sich
  • Du wirst risikofreudiger
  • die Aufmerksamkeit lässt nach

Ab 0,8 Promille:

  • Das Gesichtsfeld verringert sich (Tunnelblick)
  • die Reaktion lässt stark nach
  • das Gleichgewicht ist gestört
  • Du überschätzt Dich
  • Du wirst enthemmter

Ab 1,0 Promille:

  • Die Sehfähigkeit lässt noch stärker nach, räumliches Sehen ist fast nicht mehr möglich
  • Deine Reaktionsfähigkeit liegt bei nahezu 0
  • Dein Gleichgewicht ist extrem gestört
  • Du kannst Dich kaum mehr orientieren
  • Deine Aggressionen steigen
  • Du bist verwirrt und kannst Dich kaum mehr artikulieren

Ab 2,0 Promille:

  • Du erbrichst Dich
  • Deine Muskeln erschlaffen
  • Bewusstseinsstörungen
  • Du bist verwirrt

Ab 3,0 Promille:

  • Du wirst bewusstlos
  • Deine Atmung wird schwach
  • keine Reflexe mehr
  • Dein Körper unterkühlt

Ab 4,0 Promille:

  • Lähmungserscheinungen treten auf
  • Dein Körper scheidet unkontrolliert Urin und Kot aus
  • Du fällst ins Koma
  • Deine Atmung setzt aus und Du stirbst

Was tun bei einem Rückfall?

Ruhe bewahren! Ein Alkohol-Rückfall gehört bei Suchtkranken beinahe schon dazu. Es handelt sich um einen Ausrutscher. Wichtig ist jetzt, dass Du nicht wieder in gewohnte Muster verfällst, sondern den Alkoholkonsum sofort wieder stoppst. Nimm Kontakt mit Deiner Selbsthilfegruppe oder einem eingeweihten Freund oder Verwandten auf.

Die Frage nach dem „Wann“

Ab wann ist man Alkoholiker?

Als Faustformel gilt: Unbedenklich für gesunde Frauen gilt Alkoholkonsum, wenn er 12 Gramm Alkohol täglich nicht überschreitet. Das entspricht etwa einem Glas Sekt. Für gesunde Männer gilt das Doppelte, als 24 Gramm Alkohol. Das entspricht etwa 0,5 Liter Bier. Alles, was darüber hinaus geht, gilt bereits als „riskanter Konsum“.

Weil man die Trinkmenge aber nicht so genau einstufen kann, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen Fragebogen entwickelt, der aus sechs Fragen besteht. Wenn mindestens drei davon in den letzten 12 Monaten auf Dich zutrafen, ist Dein Alkoholkonsum bereits bedenklich. Hier die Fragen:

  • Hattest Du in den letzten 12 Monaten ein starkes Verlangen, Alkohol zu trinken?
  • Hast Du in den letzten 12 Monaten schon einmal die Kontrolle über den Beginn oder die Menge des Alkoholkonsums verloren?
  • Hast Du bereits eine Toleranz über die Wirkung des Alkohols entwickelt? Musst Du also mehr trinken, um dieselbe Wirkung zu erzielen?
  • Hast Du in den letzten 12 Monaten andere Interessen zugunsten des Alkohols vernachlässigt?
  • Hast Du in den letzten 12 Monaten weiter getrunken, obwohl Du bereits eindeutig schädliche Folgen bemerkt hast? (gesundheitlich, psychisch oder sozial)
  • Hast Du in den letzten 12 Monaten körperliche Entzugssymtome bemerkt, wenn Du keinen oder weniger Alkohol getrunken hast?

Diesen Test kannst Du auch hier online machen.

Wann sollte man einen Alkoholiker verlassen?

Das ist eine Entscheidung, die Dir niemand abnehmen kann. Einerseits ist der Abhängige krank und braucht dringend Hilfe. Andererseits sind auch Deinen Nerven Grenzen gesetzt. Auch Du solltest Dir Hilfe suchen. Die Suchtberatungsstellen in Deiner Stadt beraten auch Angehörige und wissen, was zu tun ist.

Wann kann man einen Alkoholiker zwangseinweisen?

Gar nicht. Denn auch Alkoholiker können nicht ohne ihren Willen zwangsweise in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Ausnahme: Wenn ein medizinischer Notfall vorliegt, kannst Du den Rettungswagen rufen. Aber auch dann hat der Abhängige das Recht, das Krankenhaus jederzeit auf eigenen Wunsch wieder verlassen. Auch hier gilt: Lasse Dich von einer Suchtberatungsstelle beraten.

Wann erkennt ein Alkoholiker, dass er ein Problem hat?

Das ist ein ganz entscheidender Moment. Denn ab diesem Zeitpunkt ist die Bereitschaft, sich helfen zu lassen, hoch. In der Regel braucht es einen Tiefpunkt. Viele Alkoholiker müssen erst mal „ganz unten“ sein, um sich ihres Problems bewusst zu werden. Meist sind das Situationen, die dem Abhängigen im Nachhinein peinlich sind. Eventuell sind sie auch mit dem Gesetz in Konflikt geraten und denken deshalb um. Gutes Zureden Deinerseits bringt in der Regel wenig, denn der Alkoholiker wird nicht einsehen (wollen), dass er ein Problem hat.

Wann sterben Alkoholiker?

Statistisch gesehen sterben Alkoholiker früher. Es ist ja auch kein Wunder. Alkohol hat eine solch unfassbare Auswirkung auf nahezu sämtliche Organe, die es ab einem bestimmten Punkt unmöglich macht, weiterzuleben. In diesem Artikel aus dem Jahr 1976 ist dieser Zustand eindrucksvoll beschrieben.

Welcher / Welches / Welche

Welcher Alkohol riecht nicht?

Der Alkoholgehalt des Getränks steht in keinem Zusammenhang mit der Fahne. Das liegt daran, dass nicht der Alkohol selbst, sondern das Kohlendioxid des Getränks die Fahne verursacht. Getränke mit viel Kohlensäure sind also geruchsintensiver. Auch die Abbauprodukte verbreiten einen unangenehmen Geruch, der schon einmal nach Schwefel riechen kann. Übrigens: Auch alkoholfreie Getränke (wie etwa alkoholfreies Bier) verursachen eine Fahne.

Nur sehr reine alkoholische Getränke verursachen kaum eine Fahne. Das gilt für Wodka und Korn. Alle anderen Getränke, vor allem die Mixgetränke, müffeln am nächsten Tag noch.

Hier erfährst Du, wie Du die Alkoholfahne los wirst.

Alkoholiker: Welche Anzeichen gibt es?

Wer zu viel Alkohol zu sich nimmt, entwickelt im Laufe der Zeit deutliche Anzeichen. Für Außenstehende ist die Sucht daran zu erkennen, dass sich der Körper des Abhängigen verändert. Ein gerötetes Gesicht, Tränensäcke, eine belegte Zunge und häufiges Zittern sind nur einige Anzeichen. Aber nicht nur körperliche Symptome sind zu erkennen. Auch das Verhalten des Alkoholikers verändert sich. Dazu gehören:

  • Starkes Verlangen
  • Kontrollverlust
  • Toleranzentwicklung
  • Entzugserscheinungen
  • Vernachlässigung anderer Interessen
  • Weiterer Konsum trotz schädlicher Folgen

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